■ Land ohne Worte
von Dea Loher

 

*FE LoW


mit
Johanna Eiworth

Regie Julia Afifi
Ausstattung Malve Lippmann, Sven Höffer
Dramaturgie Josef Mackert
Regieassistenz Kira Valkema


Dea Lohers Monolog entstand nach einer gemeinsamen Reise mit der Regisseurin nach Afghanistan 2005. Im Zentrum des Textes steht die Erfahrung des Kulturschocks angesichts der Verhältnisse und der Erlebnisse in der kriegsversehrten Stadt K.(abul). Die gesundheitlichen Strapazen durch Hitze, Staub, die fäkal- und smogbelastete Luft sowie die Überforderung durch die dortigen Erlebnisse stürzen sie in eine nachhaltige Krise. Der Text oszilliert zwischen der ganz persönlichen physisch-psychischen Grenzerfahrung angesichts der dortigen, von Krieg, Bürgerkrieg, islamistischem Terror und Armut bestimmten Lebensverhältnisse und dem Gegensatz zu ihrer privilegierten Existenz als westliche Künstlerin.

Im Anschluss an die Premiere schalten wir in unserer Reihe Brandherde live nach Afghanistan, um mit Menschen vor Ort über die aktuelle politische und künstlerische Lage des Landes zu sprechen.

 

Daten


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