■ Die
europäische Verfassung
Eine Verzettelung
Projekt von Frick, Frenzel, Friedl & Fritzen

mit
Ricardo Frenzel, Albert Friedl, Nicola Fritzen
Regie Christoph Frick
Ausstattung Birgit Holzwarth
Musik Nikolaus Reinke
Dramaturgie Josef Mackert & Johanna Sprondel
Regieassistenz Wolfgang Berthold
Abendspielleitung Johanna Sprondel
In der vergangenen Spielzeit hatten wir an unserer Fassade die These plakatiert:
EUROPA WIRD KULTURELL SEIN ODER ES WIRD NICHT SEIN. Im Frühjahr haben wir ein Magazin veröffentlicht, das sich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Jetzt haben wir Regisseure, Choreographen, Videokünstler, Bühnenbildner und Wissenschaftler um ein Statement gebeten. Ein Jahr lang wollen wir in möglichst unterschiedlichen Veranstaltungen Europa untersuchen und befragen.
Wir eröffnen die Spielzeit mit einem Theaterprojekt, das die
Frage nach der Verfassung Europas stellt. Die Verfassung Europas
als Theaterprojekt – das heißt, einen Gegenstand zu untersuchen,
den keiner kennt. Was beinhaltet diese Verfassung, über die wir
gerade abstimmen, ohne dass wir selbst stimmberechtigt sind? Der
Regisseur Christoph Frick geht zusammen mit Schauspielern des
Ensembles der Frage nach, in welchem Zustand sich dieser komplexe Text befindet und auf welche Weise er im europäischen Alltag erlebbar ist.
Im Anschluss an jede Vorstellung findet die
Diskussionsreihe "Europäische Verfassung" mit wechselnden Diskutanten statt. Ein Button, der zum Besuch aller Diskussionen berechtigt, ist an der Theaterkasse zum Preis von 1 € erhältlich.
"Auch die Rhetorik von Lobbyisten und prominenteren Politikern wird schön kabarettistisch seziert. Aufgelockert wird das Ganze mit musikalischen Einlagen zu den Hymnen Europas, deren Vaterlandslyrik in dieser Konzentration fast schon erschreckend wird." nachtkritik.de
"Insgesamt ist "Die Europäische Verfassung" ein angemessener
Auftakt, um ein theatrales Europalabor einzuweihen und wurde vom
Publikum mit anhaltendem Applaus belohnt. Man darf gespannt
sein, wie der zuwuchernde Raum die folgenden Aufführungen
beeinflussen wird." Badische Zeitung
"Die Spielfreude des Ensembles überlagert die Trostlosigkeit
manch angeschnittener Themen, die Endlosschleifen der
Unterzeichnerprotokolle etwa oder die Abgrenzung der EU nach
außen. Im Theater lässt sich das wunderbar unterhaltend
rezipieren - man möchte Brüssel eine kostenlose Vorstellung
vermitteln." Theater der Zeit
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